Ein letztes Mal in die Lakes und dann heißt es „Bye bye Durham“

Ein paar Tage vor unserer Abreise aus Durham beschlossen wir, dass wir noch einmal unsere Nähe zum Lake District nutzen und einen Tagesausflug dorthin unternehmen sollten. Die ca. 200 km lange Strecke wollten wir gern auf uns nehmen, vor allem auch weil sie sehr schön ist und uns dazu unterwegs sogar noch einige „horse-drawn vehicles“ auf der Autobahn begegneten, was unseren Ausflug noch uriger werden ließ.

Wir fuhren Richtung Ambleside, unter anderem über eine ziemlich steile Straße, die passend „The Struggle“ hieß. Nach einem typisch englischen Mittagessen in Ambleside, einem hübschen kleinen Ort, von dem viele Wanderer in die Lakes aufbrechen, machten wir uns auf zu unserer geplanten Herausforderung. Wir fuhren zwei einspurige Bergpässe entlang, erst an hübschen Dörfern vorbei, dann durch grüne Täler und steile Berge hinauf (30%ige Steigung!). Das Fahren über die Pässe machte einfach Spaß. Auf einem Gipfel angekommen, beschlossen wir, noch eine kleine Wandferung (querfeldein) zu machen. Dabei entdeckten wir nicht nur seltsame Schaumblumen und interessierte Schafe, sondern auch die Grundmauern eines römischen Forts.

Auf dem Heimweg über die schmalen Straßen, hielten wir noch an, um uns Eier von einem abgelegenen Bauernhof mitzunehmen, aus denen wir uns abends, geschafft zu Hause angekommen, Pfannkuchen machten. Sehr schön.

Bald nach diesem Ausflug hieß es dann schon Packen. Nun befinde ich mich auf dem Weg nach Süden und nach Hause. Meine Zeit in Durham war toll und hat mir viele schöne und unerwartete Erlebnisse beschert. Es war sehr interessant, ein anderes Universitätssystem und die unterschiedlichsten Menschen kennenzulernen. Der Norden Englands ist landschaftlich wunderschön und hat auch so viel zu bieten. Ich werde mich dieser Gegend sicher immer verbunden fühlen und bin froh, dass ich hier meine Erlebnisse teilen konnte.

 

 

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(Fast) Ohne Worte

Als ich im September zum ersten Mal zu Tesco ging, habe ich sofort Ausschau hiernach gehalten. Und jetzt ist es da! Unfassbar gut…

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Hallo, Käseraspel!

Am Samstag und Sonntag konnten wir in Durham das olympische Feuer bestaunen. Etwas mehr als einen Monat vor Beginn der Spiele bewegte sich der Konvoi aus Mitgliedern der Metropolitan Police, den Fackelträgern und den Trucks der Sponsoren der Olympischen Spiele durch das Städtchen.

Viele Leute kamen zum Jubeln und wurden von den hüpfenden und wackelnden Tänzern auf den Sponsorentrucks animiert – leider ca. zwanzig Minuten bevor die Fackel endlich kam, und die war dann auch, wusch, schnell wieder weg.

Er hatte Spaß, von der Menge angefeuert zu werden

Ich bin aber trotzdem froh, das Feuer und die Käseraspel (so wird die Fackel wegen ihres Aussehens genannt), gesehen zu haben.

Random Fact: Jeder Läufer kann seine Fackel käuflich erwerben…und dann für ca. £150.000 bei Ebay versteigern.

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Regen, Regen, Lindisfarne und…Regen

Lindisfarne stand auf der Liste der Orte, die ich hier besuchen wollte, ganz oben. Lindisfarne, auch Holy Island genannt, ist eine kleine Insel vor der Küste Northumberlands, die bei Ebbe über eine Straße zu erreichen ist. Holy Island wird sie genannt, weil sich, wie heute noch sichtbar, auf ihr ein Kloster befand, in dem die Lindisfarne Gospels entstanden und dem Saint Cuthbert entstammt, um dessen Gebeine Durham Cathedral erbaut wurde. Lindisfarne wurde nämlich immer wieder von Wikingern überfallen, was irgendwann die Aufgabe des Klosters bedeutete und die Mönche dazu brachte, eine neue Ruhestelle für ihren Heiligen zu suchen.

Wir machten uns also zu viert auf den Weg. Schon morgens gab es einige SMS des Zweifels über das Wetter. Es regnete. Da Lindisfarne jedoch gut 130 km von Durham entfernt liegt (da muss das Wetter doch anders sein) und sich unsere Zeit hier dem Ende neigt, beschlossen wir dennoch, zu fahren.

Wir hatten uns über die Tide an jenem Tag informiert und kamen entsprechend zu einer Zeit an, an der wir eine Straße, und nicht das Meer, vorfanden. Die Überfahrt dauert keine fünf Minuten und doch stehen am Rand der Straße alle paar Meter Schilder, die besagen, dass man, falls man an dieser Stelle Wasser sieht, sofort umkehren soll. In der Mitte der absurd anmutenden Strecke gibt es sogar ein Rettungshäuschen, auf das man hinaufklettern kann, sollte man es im Notfall erreichen.

Später am Tag sahen wir ein Schild mit Fotos verunglückter Autos, die bis zum Dach im Wasser standen und deren Insassen per Hubschrauber gerettet werden mussten. Dass Leute unerwartet von der Flut überrascht werden, so informierte uns später ein Inselbewohner, passiert ca. einmal im Monat (trotz der vielen Warnungsschilder und der Tafeln, die speziell über die Gezeiten informieren).

Die Anfahrt war jedenfalls sehr schön. Man fährt nicht alle Tage „durch’s Meer.“ Dort, wo die Insel begann, sich zu erheben, gab es einen Teppich aus verschiedenen Mosen und kleinen voiletten Blümchen, die später vom Wasser überspült wurden.

Wir stellten das Auto ab und schmissen uns in den Regen. Erst ging es zu den Ruinen der Priory (Socken trocken). Wir beguckten eine kleine Ausstellung in einem (trockenen) Museum und sahen uns draußen (nass) die Mauerreste des Klosters an. Etwas enttäuscht stellten wir fest, dass der Warming Room des Klosters auch nicht wärmer war als der Rest.

Zum Mittagessen gingen wir (im Kern trocken, Oberfläche etwas angelöst) in einen hübschen Pub (trocken), wo wir tatsächlich auf den Kaplan des Colleges zweier meiner Mitreisender trafen. Er gesellte sich zu uns und sagte erstmal, gestern sei das Wetter viel besser gewesen (trocken, nehme ich an). Er empfahl uns, in den Norden der Insel zu gehen, wo wir vielleicht Robben sehen könnten…wäre es etwas trockener… Wir unterhielten uns eine Weile mit ihm und vermieden es so ein wenig, rauszugehen.

Wir wollten allerdings zum Castle der Insel. Also, wieder raus in den mittlerweile noch stärker gewordenen Regen. Nach etwa einer Viertelstunde erreichten wir das Eintrittskartenverkaufshäuschen, in dem es drei Individuen wagten, sich im Trockenen aufzuhalten. Als ich meine Eintrittskarte mit Karte zahlen wollte, musste ich die Verkäuferin bitten, diese erst einmal trocken zu wischen, bevor sie benutzt wurde. Sie tat das auch prompt an ihrer Hose.

Durch den Regen hoch zum Castle…unten hatte man uns gesagt, oben würde es Aufhänger für unsere Jacken geben und geheizt (!) sein. Wir begannen also durch das gemütliche Castle zu schlurfen und überall kleine Pfützen zu hinterlassen. Soweit ich mich erinnere, war es schon schön dort, doch war ich hauptsächlich damit beschäftigt, von Heizung zu Heizung zu hüpfen, um mich (Jacke nass, Hose nass, Socken nass) etwas zu trocknen.

Die zahlreichen Mitarbeiterinnen des National Trusts im Castle erzählten uns (alle unabhängig voneinander), dass wir nicht die einzigen gewesen seien, die Pech mit dem Wetter hatten. Am Morgen hatte es eine Hochzeit im Castle gegeben, doch die Braut habe es trotz des Regens geschafft, fabelhaft auszusehen (wir nicht). (Ja, die Trockenen haben Zeit, über solche Dinge nachzudenken…)

Nach unserem Besuch im Castle machten wir uns noch auf den Weg in den Norden der Insel. Dort wanderten wir durch schöne Dünen (und traten dabei auf nicht wenige Schnecken). Als wir später wieder beim Auto ankamen und uns hinsetzten, war ein allgemeiner Ausruf des Nicht-Erfreut-Seins-Über-In-Nassen-Hosen-Sitzen zu hören.

Zwar war unser Besuch auf Lindisfarne nass, doch haben wir die Insel auch in schöner, rauher Atmosphäre erlebt.

Anmerkung: Die Bilder sehen zu trocken aus. Und: Drei Tage nach unserem Ausflug waren meine Schuhe immer noch nass. Da hab ich meinen englischen Regen.

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Beamish – eine Reise in die Vergangenheit Nordost-Englands

„Beamish – the Living Museum of the North“ lässt die Zeit der Industrialisierung des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts im Norden Englands rund um eine alte Kohlemine wieder aufleben. Auf einem weitläufigen grünen Gelände findet man das zur Mine gehörige Dorf, eine Farm, ein Landgut, einen Bahnhof und eine kleine Stadt. Die meisten Gebäude sind aus der umliegenden Gegend zusammengetragen und in Beamish wieder aufgebaut worden, sodass man einen authentischen Eindruck der damaligen Zeit erhält.

Wenn man das Gelände zum ersten Mal betritt, sieht man erst nicht viel und fragt sich dann auch, wie man nun irgendwohin kommt, wo man etwas sieht. Diese Frage ist schnell beantwortet, denn besonders reizvoll in Beamish sind die alten Transportmittel, mit denen man sich von einem zum nächsten Ort bewegt. Es gibt alte Straßenbahnen, Busse, Autos, Pferdekutschen und einen Zug mit Dampflok. Besteigt man so eine Straßenbahn, so sind dort nicht nur andere Besucher zu finden, sondern auch „Statisten“, die einem in altmodische Kleider gehüllt den Eindruck der Zeitreise verstärken sollen. Das funktioniert auch ganz gut, wenn man nicht, wie wir beim letzten Mal, den Mut aufbringt, Beamish am Bank Holiday (Jubilee Weekend) zu besuchen, wo der Anteil an normal gekleideten Menschen leider überwältigend war.

„Statisten“ findet man auch andernorts. Sie geben sich als reisende Geschäftsleute aus, spielen den Schmied, backen Scones am Ofen der Farm oder aber (sehr furchteinflößend) erläutern in der Zahnarztpraxis der Stadt, wie Zahnbehandlungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts abliefen. Dabei stehen sie neben vielen gewaltverheißenden Werkzeugen und einer Menge Flaschen, von denen man den Eindruck erhält, sie enthielten Betäubungsmittel für eine halbe Armee.

Die Wohnhäuser sind alle liebevoll und mit einem Auge für Details eingerichtet. In der Stadt gibt es verschiedene Läden, von denen der Süßigkeitenladen der beliebtesten zu sein scheint. Im Minenarbeiterdorf gibt es auch ein altes Schulhaus, in dem man unter anderem viele alte Lehrmittel betrachten kann. Kinder können im Schulhof alte Spiele spielen. Auf der Farm und auf dem Landsitz gibt es unterschiedliche Tiere zu bestaunen, wobei mich vor allem die Wollschweine fasziniert haben – wollig, riesig, dreckig, knuffig, hässlich? – ich weiß es nicht…

Beamish ist vor allem ein schöner Tagesausflug. Doch erinnert es auch an die nicht allzu ferne Vergangenheit dieser Gegend, der man ihre „Minenarbeitertage“ vor allem durch die vielen „Minenarbeiterhäuschen“, in denen in Durham nun viele Studenten wohnen, noch stark ansieht.

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Let’s watch some telly

Dank ‚freshers flu‘ (die Grippe, die unendlich viele Studenten, mich eingeschlossen, zu Anfang des akademischen Jahres fest in ihrer Hand hielt) und einem Winter, in dem es zeitweise ab halb vier nachmittags schon dunkel wurde (wir sind recht weit im Norden), habe ich mich ein wenig mit der englischen Fernsehlandschaft auskennen gelernt. Folgende Sendungen kann ich empfehlen:

1. Peep Show

Peep Show ist eine Sitcom, die das Leben zweier Typen, die sich eine Wohnung in London teilen, zum Thema hat. Mark (David Mitchell) ist semi-erfolgreich, ein bisschen spießig und gerät durch seine mannigfaltigen Komplexe immer wieder in extrem unangenehme Situationen; vor allem, wenn er um seine Arbeitskollegin Sophie wirbt, mit der er im Büro z.B. selbstgezeichntet kleine Cartoons austauscht. Einmal hält er es z.B. für ein wagemutiges (=cooles) Unterfangen, ihr ein Herz mit einem Hakenkreuz drin zu senden (genau, „Was?! Wieso?!“…denkt er dann auch). Aber das ist eben Mark. Sein Mitbewohner Jeremy (Robert Webb) ist dagegen etwas entspannter. Mit seinem Kumpel Superhans (! bei dem Namen lieg ich immer noch unter’m Tisch) will er im Musikbusiness groß rauskommen, womit er niente-erfolgreich ist und somit Mark permanent Geld schuldet. Die Sendung wird interessanterweise immer aus der ersten Person gedreht, d.h. dass die Kameraeinstellungen den Sichtweisen der einzelnen Personen gleichen. Absolut zum Totlachen!

http://www.channel4.com/programmes/peep-show

2. Miranda

Miranda ist ebenfalls eine Sitcom. Miranda (Miranda Hart) betreibt mit ihrer besten Freundin einen Scherzartikelladen und ist mit ihrem Anfang-Dreißiger-Singledasein sehr zufrieden. Sie kann nämlich sehr gut alleine leben: Im Klartext heißt das, dass sie sich Fruit Friends (Obst, dem sie Gesichter verpasst) bastelt und sich mit diesen unterhält oder den Abend neben ihrem Staubsauger auf dem Sofa verbringt (als sie dabei erwischt wird, schreit sie „This is not the hoover being a man!“). Auch sonst ist Miranda eher außergewöhnlich. Miranda’s spießige middle-class Mutter ist total verzweifelt und will sie an den nächstbesten Mann verheiraten. Miranda steht allerdings auf Gary…ihm gegenüber (naja, und auch sonst) verhält sie sich aber immer sehr seltsam. Sie erfindet die wildesten Geschichten, um gut dazustehen (was absolut nicht funktioniert…ihre imaginären Kinder heißen Orlando und Bloom…sie hat als „busty gymnast“ an den Olympischen Spielen teilgenommen etc.) und lässt die Zuschauer mit Blicken und Kommentaren in die Kamera wissen, dass sie selbst nicht recht weiß, was sie tut. Miranda ist wirklich eine sehr erfrischende, lustige (Frauen-) Figur und einfach total liebenswert!

http://www.bbc.co.uk/programmes/b00w7dv9

3. Louis Theroux Dokumentationen

Louis Theroux fasst heikle Themen an. Meist entstehen seine Sendungen in den USA, wo er alle möglichen seltsamen Bevölkerungsgruppen auftreibt und deren Leben begleitet, dokumentiert und oft sehr geschickt hinterfragt. Er besucht Gefängnisse, Bordelle, Neo-Nazis, christliche Extremisten, UFO-Beobachter, Pornodarsteller, Bodybuilder, Spielhöllen und viele andere Orte und Menschen, deren Brisanz kaum streitbar ist. Natürlich sind die Themen der Dokumentationen oft schon allein faszinierend, oft auch schockierend. Durch Louis‘ Einfluss allerdings werden diese Themen leichter zugänglich und oft stellt man eine gewisse Menschlichkeit und Ernsthaftigkeit bei Personen oder Themen fest, die man sonst leicht abgewehrt oder verurteilt hätte. Louis beobachtet anfangs meist nur, macht vielleicht mit, hilft und beginnt irgendwann zu fragen, warum. Als Zuschauer kann man sich gut mit ihm identifizieren, er wirkt sehr sympathisch und mit ihm macht man einen faszinierenden, oft auch emotionalen Ausflug, der einem zeigt, dass die Welt doch groß und wild ist.

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Louis_Theroux_documentaries

Hehe, wer denkt, ich hätte nur drei Sendungen geguckt, der kennt mich schlecht. Ich hab für ein anderes Mal noch ein paar auf Lager. Die Sendungen oben haben mich jedenfalls hervorragend unterhalten. Danke den lieben Menschen, die mir die Sendungen empfohlen haben.

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Harry-Potter-Overload

Gestern habe ich meine Harry-Potter-Klausur geschrieben. Ja, hier gibt es ein Harry-Potter-Modul am Department of Education, das sich mit gesellschaftlichen Phänomenen rund um Harry Potter und allem, was das ‚Potterverse‘ (hiesiger Fachbegriff für die Welt Harry Potters) zu bieten hat, beschäftigt.

Die Idee, eine Weile in Durham zu verbringen, war für mich von Anfang an mit einem  ‚Potteresquem‘ Eindruck verbunden, der Durham für mich nur attraktiver machte. Die Stadt hat ein Castle und eine Kathedrale, die nicht zuletzt deswegen an Harry Potter erinnern, weil sie von Warner Bros. mit vielen anderen eindrucksvollen Bauten Großbritanniens zum Film-Hogwarts zusammengebastelt wurden.

Und dann ist da natürlich das Universitätsleben, das einem glatt als aus Harry-Potter-Büchern oder Filmen kopiert vorkommen könnte, wüsste man nicht, dass die Traditionen der Universität wahrscheinlich etwas weiter zurückreichen als in die späten 90er.

Da gibt es einmal die Gowns, schwarze Umhänge, die zu unterschiedlichen festlichen Anlässen von Mitgliedern einiger Colleges getragen werden. Oh, ja, und Colleges gibt es, die den Studenten hier, ähnlich wie die vier Häuser in Hogwarts, Unterstützung, Spaß und Zugehörigkeit bieten und sich allesamt (es gibt 16 Colleges) durch unterschiedliche Merkmale auszeichnen; seien das ihre distinkten Gebäude (das University College residiert im Castle, Trevelyan College in einem modernen Gebäude, das aus vielen achteckigen (hab ich richtig gezählt?) Räumen besteht etc.), oder Begeisterung für Sport und Musik oder andere Qualitäten, wie Freundlichkeit. Jeder Student gehört einem College an, was natürlich für Rivalitäten unter den Colleges sorgt, wie wir sie auch in den Harry-Potter-Büchern zwischen den Häusern finden.

Dass jeder Student in seinem ersten Jahr im College lebt, trägt zur Internatsatmosphäre der Colleges bei. Es ist nicht ungewöhnlich, in einer Collegebar zu sitzen, während gerade eine Gruppe Collegebewohner in Schlafanzügen vorbeischlendert.

Was mich hier allerdings am meisten an Harry Potter erinnert, sind die formal dinners (kurz formals), bei denen sich die Mitglieder eines Colleges in Abendgarderobe und Gowns zu einem mehrgängigen Abendessen treffen (in manchen Colleges zweimal die Woche!). In Castle (Spitzname des University Colleges) passiert dies zufällig auch noch in der Great Hall, was den Potter-Eindruck perfekt macht.

Als ich gestern nach meiner Harry-Potter-Klausur in ein Café ging, um ein wenig zu entspannen, wurde mein Kaffee von einer Person mit Brille, Narbe und Umhang gemacht. Da dachte ich, „Is this real? Or has this been happening inside my head?“

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