Englisches Wetter

Oktober in York

Wenn man seinen Freunden mitteilt, dass man ein paar Monate in England verbringen wird, freuen sie sich für einen. Sie freuen sich, sind aber nicht vor Freude außer sich oder beneiden einen gar, weil sie denken, „naja, ist ja nicht Spanien oder Italien…“, wo man sich einige Monate lang die Sonne auf den Bauch scheinen lassen könnte. England = Nebel und Regen, nicht wahr?

November in Edinburgh

Realistischerweise erwartet man dann durchwachsenes Wetter. Deswegen bin ich auch etwas verwirrt. Über die Wintermonate war ich besonders verwirrt. Jeden Morgen öffnete ich meinen Vorhang, um blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein zu sehen, woran man sich wirklich gewöhnen kann… Gäbe es nicht die typischen roten Minenarbeiterhäuschen, hätte ich mich in Kalifornien gewähnt.

Dezember in Durham

Ich hatte meinen Regenschirm zu Hause vergessen, was gar kein Problem war, weil es bis Weihnachten ca. dreimal nieselte und einmal so tat, als wollte es schneien.

Januar in London

Dass diese Wetterlage auch eher außergewöhnlich war, bekam ich vor kurzem über die Nachrichten mit, als im Süden Dürre ausgerufen wurde.

Vor ca. zwei Wochen wurde ich dann endlich erlöst. Nachdem es an Ostern einmal horizontal durch unsere Straße schneite und sich danach wieder Sonnenschein einfand, bekam ich endlich meinen englischen Regen. Endlich wusste ich, wo ich war. Zwei Wochen lang regnete es.

Mai nach dem Regen

Jetzt ist es wieder sonnig. Und grün.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s